Friseur- und Kosmetik-Innung Rhein-Westerwald

Wir machen Persönlichkeiten und setzen sie in Szene...
... dabei sind wir immer am Puls der Zeit und setzen Trends.
Dies gilt nicht nur für Haare, sondern auch Bärte, Augenbrauen oder auch Kosmetik.

Aktuelles
Friseur- und Kosmetik-Innung RWW






Friseur-Innung auf ABOM aktiv

Auch in diesem Jahr beteiligte sich die Friseur- und Kosmetik-Innung Rhein-Westerwald an der Ausbildungs- und Berufsorientierungsmesse (ABOM) im Kreis Altenkirchen. Mitglieder des Vorstandes und Mitarbeiterinnen aus den Betrieben warben an 2 Tagen für den Friseurberuf und stellten den interessierten Besuchern die vielfältigen Facetten dieses Handwerks vor. Aber, es durfte auch selbst Hand angelegt werden. Insgesamt eine gelungene Aktion der Innung. Der Dank geht an dieser Stelle noch einmal an alle Akteure, die die Innung unterstützt und aktiv am Innungsstand mit gearbeitet haben.







Frisurenmode und Gesellenbrief

Friseur- und Kosmetik-Innung ehrt junge Gesellinnen/Gesellen

Einen etwas außergewöhnlichen Rahmen wählte die Friseur- und Kosmetik-Innung Rhein-Westerwald für die diesjährige Freisprechungsfeier. Sie ehrte die neuen Kolleginnen und Kollegen im Rahmen der Frisuren-Modepräsentation Herbst / Winter 2019/2020. Bevor es zur Übergabe der vielbegehrten Gesellenbriefe kam, konnte sich das anwesende Publikum einen Überblick über die Kreativität und Vielfalt des Friseurhandwerks verschaffen. Aktiv auf der Bühne waren die Akteure des Fachbeirats des Landesinnungsverbandes Friseure Rheinland-Rheinhessen. Unter der Leitung von Julian Wagner, Art Director des Verbandes und Friseur-Weltmeister sowie der Moderation von Sandra Büttner-Velten, Vorstandsmitglied der Innung, erläuterte das Team die neuen Kreationen, die unter dem Motto „METROPOLIS - Faszination Zukunft. Was kommt, was geht, was bleibt?“ stehen. Die tolle Präsentation der wegweisenden Future-Looks wurde mit dem Applaus der anwesenden Gäste belohnt.

Bevor das Modeteam der Friseur- und Kosmetik-Innung Rhein-Westerwald, unter der Leitung von Nadine Fischbach, beim Freestyle-Frisieren ihr Können zeigte, sorgten zwei Hip-Hop-Tänzer der Tanzschule Mies aus Großmaischeid für Stimmung im Saal. Den krönenden Abschluss der Veranstaltung machte die Übergabe der Gesellenbriefe an die jungen Gesellinnen und Gesellen. Unter dem Jubel ihrer Freunde und Familienmitglieder nahmen die jungen Leute strahlend und glücklich über den erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung ihren Gesellenbrief aus den Händen der Prüfungssauschussvorsitzenden Sandra Büttner-Velten sowie ihren Kolleginnen Hilde Mallm und Nadine Fischbach entgegen.

Ganz besondere Freude zeigte sich auf den Gesichtern der drei Prüfungsbesten. Dies waren auf Platz 1 Kim Lea Gerhards, Ausbildungsbetrieb Ute Gehrig und Aileen Hoppen, Altenkirchen, Platz 2 Darline Heck, Ausbildungsbetrieb Anke Rindt, Friseurmeisterin, Neuwied und Platz 3 Katharina Maria Kühn, Ausbildungsbetrieb B & K Hair Company GmbH Heiligenroth. Sie wurden am Ende der Gesellenbriefübergabe zusätzlich mit einem Blumenpräsent geehrt.



Der scheidende Obermeister Gerd Schanz mit der neuen Obermeisterin, Sandra Schlotter (rechts) und Katja Paffhausen (links),
neuer Lehrlingswart. Es fehlt auf dem Bild Ingo Schmidt, stellv. Obermeister.


Sandra Schlotter ist neue Obermeisterin
der Friseur- und Kosmetik-Innung Rhein-Westerwald

Die Friseur- und Kosmetik-Innung Rhein-Westerwald steht unter neuer Leitung: Zur neuen Obermeisterin wurde während der diesjährigen Innungsversammlung im Maxi Autohof in Mogendorf Sandra Schlotter aus Montabaur gewählt. Sie löst den ehemaligen Obermeister, Gerd Schanz, Neuwied an der Spitze der Innung ab. Schanz hatte sein Amt als Obermeister niedergelegt. Die Gründe hierfür seien, so Schanz, einerseits privater Natur andererseits aber auch aus dem realistischen Blick in die Zukunft heraus entstanden, der es erforderlich macht, eine Innung mit neuen jungen und frischen Ideen zu führen und damit zukunftssicher aufzustellen. Auch die bisherige stellv. Obermeisterin Bettina Petinopoulos aus Gebhardshain hatte ihr Amt aus privaten Gründen niedergelegt. Somit stand ebenfalls die Wahl eines(r) stellvertretenden Obermeisters(in) auf der Tagesordnung. Dieses Amt hat nunmehr Ingo Schmidt aus Selters inne. Neu im Vorstand als Lehrlingswart ist Katja Paffhausen aus Neuwied.
Bevor jedoch die Ergänzungswahlen zum Vorstand durchgeführt wurden, begrüßte Schanz die anwesenden Kolleginnen und Kollegen recht herzlich und bedankte sich für das Erscheinen. In seinem Geschäftsbericht ging er sowohl auf die politischen Ereignisse des vergangenen Jahres als auch auf die Nachwuchssituation und den Fachkräftemangel ein. „Ich empfinde keine Aufbruchsstimmung bei der Regierung. Und wir haben eine Menge offener Fragen, die wir beantwortet haben wollen. Politik sollte für das Volk da sein, nicht umgekehrt“, so die kritischen Worte des scheidenden Obermeisters. In seinem Geschäftsbericht brachte Schanz aber auch seinen Unmut darüber zum Ausdruck, dass immer mehr junge Menschen die Universitäten stürmen, obwohl lange nicht alle in der Lage sind, überhaupt zu studieren. „Bildung und Ausbildung sind ein zentrales gesellschaftliches Thema und es ist wichtig, dass wir junge Menschen haben, die den Weg in die Leistungsspitze im akademischen Bereich finden,“ so Schanz. „Es kann aber nicht sein, dass das Abitur der Garant für ein erfolgreiches Studium ist. Dafür sprechen die Studienabbrecher-Quoten eine zu deutliche Sprache“. Schanz wies in seinen Ausführungen auch auf die attraktiven Möglichkeiten im Handwerk hin, und vertrat die Auffassung, dass eine Ausbildung im Handwerk eine solide Grundlage für das Leben ist. Mit einem Rückblick auf die durch die Innung im vergangenen Jahr durchgeführten Seminare und Veranstaltungen, schloss Schanz seinen Jahresrückblick.
„Energieeinsparpotenziale im Friseur- und Kosmetik-Salon“ so lautet das Thema des Referenten Dipl.-Ing. Norbert Dümpelfeld von der Handwerkskammer Koblenz. Er zeigte den anwesenden Teilnehmern deutlich, wie jeder, teilweise schon durch kleinere Veränderungen, Kosten sparen kann.
Nachdem die weiteren Regularien abgehandelt waren, bedankte sich die neu gewählte Obermeisterin Sandra Schlotter im Namen aller Kolleginnen und Kollegen bei Gerd Schanz für seinen jahrzehntelangen Einsatz in den verschiedensten Gremien der Innung und überreichte ihm als kleines Dankeschön ein Präsent. Im Anschluss an die Versammlung blieb ausreichend Gelegenheit, für weitere Gespräche im Kreise der Kolleginnen und Kollegen.

 




Veranstaltungen der Friseur- und Kosmetik-Innung Rhein-Westerwald

Sowohl die Digitalisierung und der damit verbundene Umgang mit Social Media als auch ein fachspezifisches Seminar beinhaltete das Seminarangebot der Friseur- und Kosmetik-Innung RWW.
Der Referent Thomas Keitel aus Estenfeld-Würzburg zeigte den interessierten Teilnehmern den richtigen Umgang mit den neuen Medien und gab ihnen einen Überblick über die Potenziale und Möglichkeiten von Facebook, Instergram & Co. „Mix & Match INTENSIV“  lautete der Titel des zweiten Seminars, durchgeführt mit Lisa Schmerer von Kiwiblue Stylisten, München. Den Teilnehmern wurden individuelle Kombinationen aus „Wedding-Secrets“, lässigen Flechtvariationen, Locken, Wellen und Laufstegtrends zur praktischen Umsetzung in den eigenen Salons gezeigt.  Den Abschluss des Angebots der Friseur- und Kosemtik-Innung RWW machte das 1. Ausbilderfrühstück, zu dem die Innung in den Maxi-Autohof in Mogendorf eingeladen hatte. Die Vorsitzende des Prüfungsausschusses, Sandra Büttner-Velten und die stellv. Obermeisterin der Innung, Sandra Schlotter begrüßten die Anwesenden und stellten das Konzept des Ausbilderfrühstücks vor. In lockerer Runde tauschten sich die Teilnehmer über Erfahrungen und Probleme im Bereich der Ausbildung aus und stellten Fragen zu den unterschiedlichsten Themen.    

 


Friseure beteiligten sich auch in diesem Jahr an der ABOM in Altenkirchen

Auf der in Altenkirchen stattgefundenen 10. Ausbildungs- und Berufsorientierungsmesse (ABOM) präsentierte Friseurmeisterin Tanja Fenstermacher (Altenkirchen und Birkenbeul) und ihr Team zum wiederholten Male Schnitt- und Schminktechniken aus der Praxis. Unterstützt wurde sie in diesem Jahr von Frau Bettina Petinopoulos (Gebhardshain) und ihrem Team. Durch das Engagement der beiden Salons präsentierte sich das Friseurhandwerk auch auf Innungsebene und warb für den Berufsnachwuchs.

Der Dank der Innung gilt Frau Fenstermacher und Frau Petinopoulos und ihren Mitarbeiterinnen.




Hairstylisten freigesprochen

Friseur- und Kosmetik-Innung Rhein-Westerwald führt Freisprechungsfeier durch

Wenn gleich auch der Himmel etwas eingetrübt war, tat dies der Stimmung bei der diesjährigen Freisprechungsfeier der Friseur- und Kosmetik-Innung Rhein-Westerwald keinen Abbruch. Bei Musik und bester Laune feierten die jungen Gesellinnen und Gesellen aus dem Friseurhandwerk im Restaurant „adaccio“ in Ransbach-Baumbach den Abschluss ihrer Lehrzeit.

Mit einem herzlichen „Willkommen“ begrüßte die stellv. Obermeisterin Sandra Schlotter neben den jungen Berufskolleginnen und -kollegen, deren Ausbildungsbetrieben und Familienangehörigen auch einige Ehrengäste. So galt ihr Willkommensgruß ebenfalls dem Landrat des Westerwaldkreises, Achim Schwickert, den Bürgermeister der Stadt- und Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach, Michael Merz sowie von der handwerklichen Berufsorganisation die Hauptgeschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft Rhein-Westerwald, Elisabeth Schubert. Alle waren der Einladung der Friseur- und Kosmetik-Innung gefolgt um gemeinsam die erfolgreichen Prüfungsabsolventinnen und –absolventen nach alter Tradition in einem würdigen Rahmen freizusprechen.

 Nachdem die stellv. Obermeisterin alle herzlich begrüßt hatte, gab sie das Wort weiter an den Landrat des Westerwaldkreises, Achim Schwickert. Dieser beglückwünschte auch im Namen des Bürgermeisters Michael Merz die jungen Gesellinnen und Gesellen und machte deutlich, wie wichtig der erfolgreiche Abschluss der Ausbildung ist.

 Bevor es zur Übergabe der vielbegehrten Gesellenbriefe ging, gratulierte auch die Vorsitzende des Gesellenprüfungsausschusses, Sandra Büttner-Velten den jungen Kolleginnen und Kollegen.
In ihrer Rede fasste sie zusammen, was alle bewegte: "Sie haben es geschafft!"

 

Büttner-Velten ließ in ihrer Ansprache die beendete Lehrzeit noch einmal Revue passieren und richtete den Blick auch in die Zukunft. „ Mit dem erfolgreichen Abschluss Ihrer Ausbildung“, so die Prüfungsvorsitzende „haben Sie sich eine Grundlage geschaffen, die wichtig für die berufliche Weiterbildung und Ihr weiteres Leben ist. Ab heute sind Sie Geselle und können sich nicht mehr hinter dem Begriff „Lehrling“ verstecken, Sie müssen bereit sein, Verantwortung zu übernehmen“. Büttner-Velten forderte die jungen Kolleginnen und Kollegen auf, sich auf jeden Fall weiter zu bilden und ihr erlerntes Wissen, auch an die nachfolgenden Lehrlinge weiterzugeben. „Denken Sie daran, dass es für Sie nicht immer gerade nach vorne geht. Probleme werden auftauchen, Sie müssen Entscheidungen treffen. Setzen Sie dabei ihr erlerntes Wissen ein und bleiben Sie neugierig im positiven Sinn“, so ihr Appell an den Berufsnachwuchs. Mit dem Dank an ihre Kolleginnen und Kollegen aus dem Gesellenprüfungsausschuss und den besten Wünschen an die erfolgreichen Prüfungsabsolventen schloss Büttner-Velten ihre Rede.

Besonderes freuten sich die drei Prüfungsbesten der Innung, als sie ihre Gesellenbriefe erhielten. Dies waren auf Platz 1 Melike Aydin, Neuwied, Ausbildungsbetrieb City Salon Petry GmbH, Neuwied, Platz 2 Hakibar Caner, Meudt, Ausbildungsbetrieb HBH Hair and Beauty-House GmbH, Wallmerod und Platz 3 Sophie Steden, Girod, Ausbildungsbetrieb Ellen Rosenbach, Friseurmeisterin, Neuhäusel.

Sie wurden am Ende der Gesellenbriefübergabe zusätzlich mit einem Blumenpräsent geehrt.




Neuer Tarifvertrag über die Vergütung der Auszubildenden im Friseurhandwerk gültig ab 1. November 2017 / Stufe 2 ab 01.08.2018

Mehr Geld für Ausbildung im Friseurhandwerk

Neuer Ausbildungstarifvertrag, gültig ab 1. November 2017

Rheinland-Pfalz. Die Tarifpartner haben sich in ihren Verhandlungen Ende September auf eine Erhöhung der Ausbildungsvergütungen im Friseurhandwerk verständigt. Die Ausbildungsvergütungen werden in zwei Stufen erhöht: ab 01.11.2017 auf 410 EUR/530 EUR/630 EUR im ersten, zweiten und dritten Ausbildungsjahr und ab 01.08.2018 nochmals auf 420 EUR/540 EUR/640 EUR.

Die beiden rheinland-pfälzischen Landesverbände, Landesverband Friseure & Kosmetik Rheinland in Prüm und der Fachverband des Pfälzischen Friseurhandwerks in Kaiserslautern, haben in einem konstruktiven Gespräch mit der ver.di (Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Landesbezirk Rheinland-Pfalz-Saarland) die Anpassung der Vergütungen im Ausbildungsberuf Friseur/in zum 1. November 2017 und einer 2. Stufe zum 1. August 2018, beschlossen.

Gewerkschaftssekretär Jürgen Jung ist zufrieden: „Wir setzen mit diesem Tarifvertrag ein wichtiges Zeichen für junge Menschen. Eine angemessene Ausbildungsvergütung ist ein wichtiges Signal an den Fachkräftenachwuchs und soll außerdem ein gewisses Auskommen der jungen Menschen sichern", so Jung. Außerdem sei bereits die Ausbildungsvergütung ein Hinweis auf die künftigen Perspektiven im Beruf.

Der Friseurberuf ist für viele Berufseinsteiger immer noch anziehend. Vor allem junge Frauen sehen in dem kreativen Modeumfeld und der Vielzahl an interessanten Entwicklungsmöglichkeiten die Aussicht, sich zu verwirklichen. "Wenn wir weiterhin Fachkräftenachwuchs in das Friseurhandwerk bekommen wollen, müssen wir für Schulabgänger attraktiv bleiben", sagt Landesinnungsmeister Guido Wirtz vom Verband Rheinland. Auch der pfälzische Kollege Reinhard Schneider weiß, dass ohne entsprechende Vergütungen, junge Menschen sich sonst anderen beruflichen Möglichkeiten zu wenden.

"Der Kunde im Friseursalon erwartet hohe fachliche Leistungen und die können nur gut ausgebildete Handwerker erbringen. Wer gute Dienstleistungen anbietet, muss also auch moderate Löhne zahlen und darf höhere Preise verlangen", sind sich die Experten einig.

Die Auszubildende Anna-Lena Bernhardt freut sich über die höheren Ausbildungsvergütungen im Friseurhandwerk.




 

Der erste Schritt
in einen neuen
Lebensabschnitt





Friseur- und Kosmetik-Innung Rhein-Westerwald spricht Lehrlinge frei 

Das Der Bei Sonnenschein, Musik und bester Laune feierten 42 junge Gesellinnen und Gesellen aus dem Friseurhandwerk den Abschluss ihrer Lehrzeit. Ein begeistertes Publikum, bestehend aus Lehrern, Ausbildern, dem 1. Kreisbeigeordneten des Westerwaldkreises und 1. Beigeordneten der Stadt Ransbach-Baumbach, Vertretern der Innung und der Kreishandwerkerschaft Rhein-Westerwald, Eltern, Großeltern und Freunde, erlebte mit, wie die Prüflinge bei strahlendem Sonnenschein im „adaccio“, in Ransbach-Baumbach, freudig und sichtlich erleichtert ihre Gesellenbriefe entgegennahmen.

Gerd Schanz, Obermeister der Friseur- und Kosmetik-Innung Rhein-Westerwald freute sich darüber, dass so viele Gäste der Einladung zur Freisprechungsfeier gefolgt waren. Nachdem er alle herzlich begrüßt hatte, gab er das Wort weiter an Sandra Büttner-Velten, Vors. des Gesellenprüfungsaus-schusses der Friseur- und Kosmetik-Innung RWW.

Diese fasste in ihrer Rede zusammen, was alle bewegte: „Sie haben es geschafft!“

„Einen Schritt abzuschließen heißt aber gleichzeitig auch, den nächsten zu beginnen. Denken Sie daran, dass unser Beruf permanenten Änderungen unterliegt und dass Sie sich immer neuen Anforderungen stellen müssen. Bilden Sie sich daher stetig weiter und machen Sie den Meister“. „Und,“ so Büttner-Velten weiter, „geben Sie Ihr Wissen an die nächste Generation Auszubildende weiter, denn diese jungen Menschen stehen jetzt dort, wo Ihr beruflicher Werdegang vor 3 Jahren begonnen hat.“

In ihrem Grußwort dankte Büttner-Velten auch den Ausbildungsbetrieben, Eltern und Berufsschullehrerinnen und -lehrern, die den jungen Leuten als Wegbegleiter zur Seite standen.

Ebenso dankte sie ihren Kolleginnen und Kollegen aus dem Gesellenprüfungsausschuss und nannte hier, stellvertretend für alle, Hilde Mallm und Nadine Pfeiffer.
In Vertretung für den Landrat des Westerwaldkreises richtete Kurt Schüler, 1. Kreisbeigeordneter, ein Grußwort an die erfolgreichen jungen Leute und gratulierte ihnen zur bestandenen Gesellenprüfung. Besondere Freude zeigte sich auf den Gesichtern der 3 Prüfungsbesten. Dies waren auf Platz 1 Julia Stein, Dernbach, Ausbildungsbetrieb Anke Rindt, Neuwied, Platz 2 Cecilia Jurcut, Koblenz, Ausbildungsbetrieb Dietz coiffeur & stieger GmbH, Neuwied und Platz 3 Owen Britschgi, Heiligenroth, Ausbildungsbetrieb Karl Britschgi, Heiligenroth.

Im Rahmen der Freisprechungsfeier nahm Obermeister Gerd Schanz gemeinsam mit seiner Stellvertreterin, Sandra Schlotter, eine weitere Ehrung vor. Anlässlich eines von den Friseur- und Kosmetik-Innungen Rhein-Westerwald, Mittelrhein und Ahrweiler durchgeführten Berufsschulteam-Wettbewerbs, konnten sich Berufsschulen anmelden und mit ihren Friseurauszubildenden des 1. und 2. Ausbildungsjahres teilnehmen. Aus dem Bezirk der Innung Rhein-Westerwald beteiligte sich erfolgreich die Berufsschule Westerburg mit ihren Schülerinnen Loren Harnack, Jasmin Appel und Christin Wiederstein an diesem Wettbewerb. In der Gesamtwertung erzielten Sie den 1. Platz. Loren Harnack erreichte den 2. Platz in der Einzelwertung. Für ihre Leistungen erhielten die jungen Damen einen Blumenstrauß und ein Präsent.

Musikalisch wurde die Veranstaltung untermalt von Hanna Michalowicz, die mit ihrer fantastischen Stimme die anwesenden Gäste begeisterte.




Gerd Schanz
weiterhin
Obermeister





>Zahlreiche Kolleginnen und Kollegen waren der Einladung zur Innungsversammlung der Friseur- und Kosmetik-Innung RWW, die in diesem Jahr ganz unter dem Zeichen von Vorstandswahlen stand, in das Hotel Tannenhof nach Großmaischeid gefolgt. In seinem Geschäftsbericht ließ Schanz das vergangene Jahr Revue passieren und ging auf allgemeine Themen des Handwerks ein. „Die Tatsache, dass es immer schwieriger wird, gute Mitarbeiter und auch Auszubildende zu finden bereitet wohl allen Betrieben Probleme,“ so der Obermeister. Er wies mit Nachdruck darauf hin, dass auf keinen Fall die handwerkliche Qualität darunter leiden dürfe, denn nur durch gute Qualität könne man die immer anspruchsvoller und kritischer werdenden Kunden halten. Wichtig sei jedoch, dass man eben diese gute Qualität nicht unter Wert verkaufe. Im Verlaufe seines Geschäftsberichtes ging Schanz auch auf die durchzuführenden Vorstandswahlen ein und richtete seine Bitte an die anwesenden Versammlungsteilnehmer, sich für die Innungsarbeit zur Verfügung zu stellen. Heidi Thelen-Krämer, die in der vergangenen Wahlperiode das Amt der stellv. Obermeisterin und davor jahrelang das Amt der Obermeisterin inne hatte, stand nicht mehr für die Wahl zur Verfügung. Schanz dankte Thelen-Krämer für ihren jahrzehntelangen Einsatz in den unterschiedlichsten Ämtern innerhalb der Innung und überreichte ihr als Dankeschön ein Präsent. Die anschließenden Vorstandswahlen brachten folgendes Ergebnis: Gerd Schanz wurde als Obermeister der Friseur- und Kosmetik-Innung RWW in seinem Amt bestätigt. Ebenso Bettina Petinopoulos, die das Amt der stellv. Obermeisterin begleitet. Zur weiteren stellv. Obermeisterin, und damit neu im Vorstand, wurde Sandra Schlotter gewählt. Das Amt des Lehrlingswartes haben nunmehr Thomas Staab, Egon Isenhardt und Ingo Schmidt inne. Als Beisitzer wurden Bärbel Grupinski, Sandra Büttner-Velten und Stefanie Girhard von den Versammlungsteilnehmern gewählt. 





Verantwortlich: Kreishandwerkerschaft Rhein-Westerwald
Zentralverband des Deutschen Friseur-Handwerks
Kreishandwerkerschaft Rhein-Westerwald
Landesverband Friseure & Kosmetik Rheinland